Grundsätzliches
zum Thema Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)
"Schwitzen
ist gesund" - das sagt zumindest der Volksmund.
Schwitzen
dienst zur Wärmeregulation des Körpers. Wann dies als
störend empfunden wird, ist sehr individuell. Bei körperlicher
Belastung (z. B. beim Sport) gilt Schwitzen als normal.
Produziert
der Körper jedoch mehr Schweiss, als dies für die
Wärmeregulation notwendig ist, so wird vom krankhaften oder
übermässigen Schwitzen gesprochen. Dies wird auch
als Hyperhidrose bezeichnet. Dies kann in einzelnen Körperregionen
oder am Körper gesamt auftreten. Von den betroffenen Personen
wird dies als sehr störend empfunden. Das Wasser "läuft"
dem Körper entlang und hinterlässt oft nasse Flecken
auf der Kleidung oder in den Schuhen.
Ursachen
von Hyperhidrose
Es
gibt verschiedene Auslöser, die Hyperhidrose verursachen.
Folgen von Erkrankungen (z. B. Schilddrüsenüberfunktion),
Störungen des Hormonhaushaltes oder auch besondere Situationen
(z. B. Stress) können das übermässige Schwitzen
auslösen.
Oft
gibt es aber keine ersichtliche Ursache für das übermässige
Schwitzen.
Folgen
von Hyperhidrose
übermäßiges
Schwitzen ist für viele Patienten eine sehr extreme psychische
Belastung. Somit
wirkt sich die übermässige Schweissbildung aus
das gesellschaftliche Umfeld und das Leben der Patienten aus. Betroffene
Personen sind im privaten und beruflichen Umfeld sehr stark eingeschränkt.
Kontakte werden aus Angst vor dem unangenehmen Auffallen vermindert
oder gar abgelehnt.
Behandlungsmöglichkeiten
von Hyperhidrose
Grundsätzlich gibt es folgende
Möglichkeiten, Hyperhidrose zu behandeln:
1.) Einspritzen von Botulinumtoxin
(oft auch als "Botox" bezeichnet)
2.) Operative Möglichkeiten
- Herausschneiden der Schweissdrüsen (Excision)
- Ausschaben der Schweissdrüsen (Kürretage)
- Absaugen der Schweissdrüsen
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